Curacao On Tour

Skandinavien 2022

Im Jahr 2022 lag dann die erste große Reise mit Curacao an. Wir entschieden uns für Norwegen im Zeitraum Mitte bis Ende August. In den Wochen zuvor las Sonja einige aktuelle Reiseberichte auf Instagram. Und immer wieder tauchte dieses böse Wort in vielen Varianten auf: "regnerisch", "verregnet", "Regen". Einige berichteten von tagelangem Regen. Die Stimmung kurz vor Abreise war auf einem Tiefpunkt. Aber hey, kann nur besser werden, wir fahren ja nicht nach Spanien - Barcelona: 2 von 4 Tagen Regen, Mallorca 10 von 14 Tagen Regen, Fuerteventura 7 Tage stürmisch und trübe. Geplant war dann auch alle 3-4 Tage mal in einer festen Unterkunft unterzukommen. 

Skærbæk

Also bei der Abfahrt erstmal die YR App, Buienalarm, DWD und Google Wetter gecheckt. Dänemark, nähe Kolding, ist bei allen trocken und eine gute Entfernung für den ersten Tag. In der "bösen App" nach einem Stellplatz gesucht. Parkplatz am Naturschutzgebiet, direkt an der Ostsee. Angereist und auf der komplett freien Seite auf dem 1. Platz Richtung Wasser quer vor einen Holztisch gestellt - kein Tisch aufzubauen, bequemer geht's nicht. Verteilt auf dem Platz standen schon ein polnischer Handwerker, ein Niederländer und noch irgendjemand. Im Laufe des Abends kamen dann einige deutsche, belgische, französische und dänische Wohnmobilisten dazu. Der Parkplatz war zur hälfte belegt - und alle haben sich benommen, kein Müll in der Gegend, kein Lärm.

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Malmö

Am nächsten Tag ging's, nach dem Frühstück in Erritsø, los in Richtung Schweden. Während der Fahrt wieder studiert, wo's Wetter gut werden soll. Malmö ist gut, weiter nördlich evtl. unsicher, also steht das Ziel fest.

Dann folgten die Querung des großen Belt und vom Öresund. Beim großen Belt war's sehr windig - der Windsack stand quer und bewegte sich nicht, normal hier. Der Seitenwindassistent vom Crafter hat auch nicht eingegriffen, als wir hinter einem der Betonpfeiler hervorkamen und plötzlich auf der Nachbarspur fuhren.

Stellplatz bei einem Bauernhof gefunden, direkt am abgeernteten Feld gestanden und zum Frühstück gab's frische Eier.

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Oslo

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In Oslo sind wir erst nach 21:00 angekommen, es regnete und da haben die erste Nacht im Hotel verbracht. Am folgenden Tag planten wir eine Radtour durch Oslo und anschließend den Platzwechsel in die Sjølyst Marina. Irgendwie zieht's uns häufig an die Häfen.

Bei einem kleinem, nettem italienischen Restaurant in der Nähe gegessen - das Zentrum war uns Abends zu weit weg.

Die Planung des nächsten Tages fiel ein wenig schwieriger. Es sollte sehr viel Regnen, aber Abends im Raum Kristiansand trocken sein. Auf dem Weg Richtung Kristiansand haben u.a. Rakke Fort besucht. Kaum aus dem Auto ausgestiegen, fing der angekündigte Regen an. Wir haben uns nicht abschrecken lassen und sind ein wenig zwischen alten militärischen Befestigungsanlagen und Bunkern gekraxelt.

Flakksvann / Birkeland

Der nächste Stellplatz war das "Hawai Bobilcamping" in Birkeland (es gibt mehrere, wie wir später feststellen mussten - aber nicht so viele wie Neuenkirchen in Norddeutschland). Wir waren erfreut bei der Ankunft nur ein einziges Wohnmobil mit norwegischem Kennzeichen auf dem großen Parkplatz zu finden - es war so schön ruhig hier.

Bezahlung per VIPPS (App nur für norwegische Bankkonten) oder in Bar - in Bar, wirklich? Kurz mit den netten norwegischen Nachbarn drüber gesprochen und dann mit dem Rad zur Bank gefahren, 200 Kronen besorgen. Dann, über den Umweg Supermarkt, auf die passenden 150 Kronen und eine(!) Dose Bier Bier gewechselt :-)

Irgendwann tauchte ein weiteres Mobil auf und platzierte sich in einem anderen Bereich. Zwischendurch fuhren ein paar Quads vorbei - und wieder Ruhe. Das war genau so ein Stellplatz, wie wir ihn uns in Norwegen gewünscht haben.

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Nach den Burgern vom Tischgrill, gab's dann für uns und die norwegischen Nachbarn eine Runde Sambuca. Und schon begann ein langer, sehr unterhaltsamer Abend. Die beiden waren für den ersten Test ihres Wohnmobils nur ein paar hundert Meter von Zuhause entfernt. Liebe Grüße an Christine und Jakob.

Von den beiden bekamen wir die Empfehlung am nächsten Tag Kristiansand zu besuchen, da dort ein wenig mehr los ist, als in Birkeland. Also führte die nächste Fahrt nach Kristiansand.

 

 

 

To be continued...





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